Open Doors - Open Minds

Mit unserem Projekt „Open Doors – Open Minds“ ermöglichen wir seit nunmehr einem Jahr ausländischen Studentinnen, die in Hildesheim an der Universität oder der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) studieren, Deutschland kennenzulernen. Dies geschieht in enger Kooperation mit dem Akademischen Auslandsamt der Universität Hildesheim.

Wir organisieren und finanzieren drei- bis sechstägige Reisen in kulturell interessante deutsche Städte. Die Informationen über die angebotenen Reisen werden in den Hochschulen veröffentlicht. Mit schriftlichen Bewerbungen qualifizieren sich ausländische Studentinnen und reisen dann zu zweit. Die Studentinnen kommen bisher aus folgenden Ländern: Griechenland, Russland, Ukraine, China und Süd Korea.

Über das SI-Netzwerk lernen wir im Rahmen der Reiseorganisation in den unterschiedlichen Städten neue Clubschwestern kennen, die gern bereit sind, Studentinnen aufzunehmen und zu betreuen. Durch die Unterbringung in den Familien unserer Clubschwestern erhalten die Studentinnen - neben der ortskundig geführten Besichtigung touristischer Höhepunkte – tiefere Einblicke in die gelebte deutsche Kultur und Tradition. Aber nicht nur die Studentinnen erfahren Vieles über Deutschland, sondern auch die Gastfamilien lernen in Gesprächen Näheres über das Leben und die Kultur in den Heimatländern der Studentinnen kennen.

Bisher gab es z. B. jeweils Reisen nach

Die Studentinnen schreiben ein Reisetagebuch und machen Erinnerungsfotos. Auf einem der folgenden Clubabende berichten sie von ihren Erlebnissen. Wir nutzen die Berichte und Fotos für Veröffentlichungen in den Hochschulen und der lokalen Presse, um unser Projekt bekannt zu machen und weitere Interessenten zu gewinnen. Außerdem erhalten natürlich auch die gastgebenden Clubschwestern, welche die Reisen für unsere Studentinnen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen,  die Reiseberichte.

Wir wünschen uns, dass „Open Doors – Open Minds“ fortgeführt wird, um Menschen unterschiedlicher Kulturen einander näher zu bringen. Die jungen Frauen profitieren nicht nur persönlich von diesen Erfahrungen, sondern werden auch als Botschafterinnen der deutschen Kultur in ihre Heimatländer zurückkehren. In Gesprächen erfahren sie, dass SI sich für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen in aller Welt engagiert. Das Projekt stärkt außerdem die Verbindungen innerhalb des deutschen SI-Netzwerks und lässt neue freundschaftliche Kontakte zwischen Clubschwestern entstehen.